Politik

Ohne Zweifel ist unser Karlstein eine attraktive Gemeinde: die Nähe zur Natur, die gute Verkehrsanbindung und nicht zuletzt die Menschen. Hier lässt es sich gut leben – das spüren wir jeden Tag. Weniger bekannt ist aber, dass unsere Gemeinde tief in einem Strukturwandel steckt. Unter der Oberfläche zeichnet sich eine Entwicklung ab, die Karlstein bereits ins Mark getroffen hat.

Karlstein am Main

Hier einige der wichtigsten Fakten:

  • Karlstein wird älter: Seit 1995 ist das Durchschnittsalter um 5 Jahre gestiegen. Es liegt nun bei 44 Jahren. Tendenz steigend.
  • Immer weniger Kinder leben in Karlstein: So ist die Anzahl der Kinder unter 6 Jahren kontinuierlich gesunken. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist nun unter die 10%-Marke gerutscht.
  • Karlstein schrumpft: Seit 2006 verliert unsere Gemeinde jährlich ca. 50 Bürger und Bürgerinnen unter anderem durch Wegzug in eine andere Gemeinde. Der Vergleich zur Gemeinde Kahl zeigt, dass es auch anders geht: Unsere Nachbarn weisen ein gesundes Wachstum und zwar von jährlich 70 neuen Bürgerinnen und Bürgern auf.

Die ersten Folgen dieses Negativtrends kann jeder sehen, der mit offenen Augen durch die Straßen unserer Gemeinde läuft: Immer weniger Kinder und immer mehr geschlossene Geschäfte. Neueröffnungen? Fehlanzeige!

Das hat Karlstein nicht verdient.

Seit über 40 Jahren regiert die CSU unsere Gemeinde. Neue Ideen oder Projekte, die für eine Umkehr des Negativtrends sorgen könnten, kommen kaum voran. Karlstein braucht frischen Wind!

  • Bildung eines „Zukunftsrats Karlstein 2020″ für mehr direkte Bürgerbeteiligung bei allen wichtigen Entscheidungen im Rathaus
  • Einrichtung eines Bürgerbüros mit bürgerfreundlichen Öffnungszeiten
  • Unterstützung der Mittelschule bei der Suche von ortsnahen Ausbildungsplätzen
  • Förderung der Ganztagesschule
  • Umbau der Spielplätze zu kindgerechten und bewegungsfördernde Spiel- und Bolzplätze
  • Abschaffung der Kindergartengebühren und sozial-gerechte Gestaltung der Hort- und Krippegebühren
  • Ausbau der kommunalen Jugendarbeit
  • Stärkung des Ehrenamtes
  • Aufbau eines Netzwerkes ehrenamtlicher Arbeit

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  • Umstellung der gemeindlichen Energieversorgung auf regenerative Energien ohne Atomstrom
  • Anreize für Energieeinsparungen schaffen
  • Energetische Sanierung gemeindlicher Gebäude
  • Weiterentwicklung des Flächennutzungsplanes
  • Kontakt mit universitären Einrichtungen und innovativen Unternehmen, um sichere Arbeitsplätze zu schaffen

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  • Aufbau einer gemeinsamen Ortsmitte für Dettingen und Großwelzheim mit Bürger- und Jugendzentrum, Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Einrichtungen
  • Einrichtung eines Wochenmarkts mit regionalen Produkten
  • verkehrsberuhigter Ausbau der B8 parallel zum Bau der Umgehungsstrasse
  • Neugestaltung des Bahnhofsgeländes
  • Mainufer als Erlebnisraum und Naherholungsgebiet
  • Aufbau eines Mehrgenerationenhauses
  • Einrichtung weitere Wohnanlage für betreutes Wohnen
  • Entwicklung eines Radwegenetzes
  • Weiterentwicklung der Biotopvernetzung

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